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Drese: Gesundheitsversorgung beginnt mit Prävention

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Der Landtag befasste sich am späten Dienstagabend (11. Juli) mit den Themen Gesundheitsförderung und Prävention. Gesundheitsministerin Stefanie Drese hob dabei den hohen Stellenwert von Vorsorge und Vorbeugung hervor. „Gesundheitsversorgung beginnt nicht erst in der Arztpraxis oder im Krankenhaus. Sie beginnt mit Prävention“, betonte Drese. Derzeit stehe die Krankenhausreform im Mittelpunkt einer umfangreichen politischen Diskussion. Dabei dürfe aber die Prävention und Vorbeugung von Krankheiten nicht in den Hintergrund rücken, so Drese.

„Wir sollten in der derzeitigen Debatte um Reformen im Gesundheitswesen nicht aus den Augen verlieren, dass eine wichtige Maßnahme für die Gesundheit der Menschen vor allem in der Vermeidung von Krankheiten liegt“, verdeutlichte die Ministerin. Mit dem „Aktionsbündnis Gesundheit“ habe Mecklenburg-Vorpommern bereits 2019 die Gesundheitsziele für das Land in drei Bereichen definiert. Dazu zählten ‚Gesund aufwachsen‘, ‚Gesund leben und arbeiten‘ und ‚Gesund älter werden‘. „In Zusammenarbeit mit einem Forschungsteam des Instituts für Community Medicine der Universitätsmedizin Greifswald werden die Maßnahmen in den einzelnen Phasen bis 2025 umfassend evaluiert“, teilte Drese in ihrer Rede mit. So könne der aktuelle Grad der Zielerreichung sichtbar gemacht und zusätzliche Bedarfe im Land noch besser identifiziert werden. Schon heute würde Mecklenburg-Vorpommern laut der Ministerin Schwerpunkte für präventive Angebote setzen, z.B. zur Vermeidung von ernährungsphysiologischen Erkrankungen wie Adipositas oder Essstörungen. „Einen weiteren Fokus legen wir auf psychische Erkrankungen – gerade Jugendliche sind davon zunehmend betroffen“, so Drese weiter.

 

Ansätze wie das kürzlich vorgestellte Projekt „KipsFam“ (kurz für: Kinder und Jugendliche aus psychisch oder suchtbelasteten Familien) könnten einen wichtigen Beitrag dazu leisten, Belastungen und eigenen Erkrankungen im späteren Leben vorzubeugen. Ziel der Landesregierung sei es, Programme und Initiativen weiter auszubauen und die Gesundheitsförderung und Prävention noch stärker in das gesellschaftliche Bewusstsein zu rücken. „Eine auf breiter Basis erarbeitete Landesstrategie kann hierbei weitere wichtige Eckpunkte vorgeben und die Ziele schärfen. Wir werden Expertinnen und Experten sowie Institutionen erörtern, wie wir die Vorsorge, Aufklärung und Hilfsangebote im Land noch besser und zielgerichteter gestalten können“, kündigte Drese an.