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Überraschung: Malchin stoppt Karlsburger Lauf

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Eher Tiefschläge blieben bislang in Erinnerung der aktuellen Malchiner Landesliga-Saison. Am Sonnabend gabs einen Höhepunkt, einen Gewaltigen sogar. Mitten im Abstiegskampf schlägt der FSV den Spitzenreiter und hofft nun die berühmte Kurve zu bekommen.

Es war zweifelsohne die Überraschung des Spieltages, welches das Malchiner Ensemble am Sonnabend auf den eigenen Kunstrasen kreierte. Ein Treffer von Hannes Kulartz brachte den 1919ern diesen eminent wichtigen Erfolg. In der 15. Minute zirkelte der Antreiber einen Freistoß in Richtung des Kastens vom Züssower Schlussmann. Abgefälscht blieb Kluge zwischen den Pfosten machtlos. Aus heiterem Himmel führten die Platzherren.

 

Bei den FSVern entspannte sich die Personalsituation Minuten vor den Anpfiff. Matthias Netling und Hannes Jähnke rückten kurzfristig in den Kader. Beide sollten sich ursprünglich die Einsatzzeit aufteilen, um Kräfte für die kommenden Wochen zu schonen. Für den ageschlagenen Abwehrchef Netling übernahm Robert Pätzold. Toni Hewelt und Felix Rümker flankierten ihn und versuchten die beste Offensive in den Griff zu bekommen. Die Routiniers blieben Sieger. Im Mittefeld übernahm der junge Aron Kruschel die Außenbahn. Jähnke, in Waren noch krank, übernahm für den gesperrten Munkelberg. Das Mittelfeld führten die jungen Paul Asmus und David Schmidt an, angeleitet vom Kapitän Andy Weinreich.

 

Doch der Spitzenreiter, der bislang eine überragende Saison spielte – aus neun Spielen sieben Siege einfuhr- wurde nicht erst nach dem Rückstand wach. Mit mächtig viel Betrieb drängte die Elf von Trainer Edwin Hübner die Platzherren an den eigenen Sechzehner. Klare Chancen gabs zwei, die ließ Gregorz Grzywa aber liegen, als er die Hereingaben neben das Tor setzte. Im zweiten Part zeigten die Platzherren ein mutigeres Gesicht und wurde selbst immer wieder gefährlich. Das zweite Tor lag mehrmals in der Luft, wollte nicht glücken und so blieb es packend. Die unzähligen Ecken, welche sich Nick Lösel und Tm Fraus erarbeiten, boten genug Potential für den Tabellenführer noch einmal zuzuschlagen. Taten sie nicht. Auch weil die Formkurve der Malchiner Abwehr in den letzten Wochen nach oben zeigt. Keeper Malte Emberger steuerte auf sein erstes „zu Null“-Spiel der Saison zu. Bis es soweit war mussten die knapp 100 Zuschauer bangen. Erst nach 93 Minuten war die Sensation beschlossen und der erst dritte Malchiner Saisonsieg und ein neues Highlight perfekt.

 

FSV Malchin: Emberger, Pätzold, Rümker, Hewelt, Köllmann, Kruschel, Schmidt, Asmus, Weinreich, Jähnke, Kulartz

   

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