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Nationaler Bewegungsgipfel rückt nach über zwei Jahren Corona-Pandemie Sportangebote in den Mittelpunkt

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„Ein wichtiges Aufbruchssignal für den Sport nach zwei Jahren Pandemie, in denen der Sportbetrieb und das Vereinsleben stark eingeschränkt waren“, sieht Sportministerin Stefanie Drese im „Nationalen Bewegungsgipfel“, der am (Dienstag in Berlin stattgefunden hat. Drese nahm persönlich am ersten Gipfel dieser Art teil, der vom Bundesministerium für Gesundheit sowie dem für Sport zuständigen Bundesinnenministerium organisiert wurde.

Eingeladen waren neben politischen Akteurinnen und Akteuren auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene auch der organisierte Sport, vertreten durch den Deutschen Olympischen Sportbund und die Deutsche Sportjugend. Primäres Ziel des Gipfels ist es nach Angaben von Drese, dass Sport und Bewegung von Bund, Ländern und Kommunen als gemeinsame Aufgabe verstanden werden.

„Sport hat eine große Bedeutung für die Gesundheit und die Entwicklung von motorischer, Selbst- und Sozialkompetenz. Um seine enorme Mobilisierungs-, Bindungs- und Integrationskraft Kraft bestmöglich entfalten zu können, braucht der Sport politische Wahrnehmung und Förderung auf allen Ebenen“, verdeutlichte Drese. Dazu gehöre eine ressortübergreifende Sportförderung und eine Gesamtstrategie, die unter Einbeziehung aller relevanten für die Sportentwicklung zuständigen Institutionen und Organisationen die Maßnahmen der unterschiedlichen Ressorts zusammenführt und beschreibt, so die Ministerin. Konkrete Vorschläge hat der Gipfel in einem „Entwicklungsplan Sport“ zusammengefasst.

 

Dabei geht es u.a. darum, einen bundesweiten „Tag des Sports“ einzuführen und ehrenamtliches Engagement weiter zu stärken und anzuerkennen. Drese: „Zudem wollen wir den Blick auf möglichst alle Gruppen mit besonderem Bedarf richten, wie Kinder und Jugendliche, ältere Menschen und Menschen mit Behinderung sowie den Betriebssport, die Infrastruktur für Sport und Bewegung verbessern und die Freude an Bewegung und Sport früh verankern.“ So könne in den Kitas und Schulen zusätzliche Bewegung eingebaut werden, die zusätzlich zum „klassischen Schulsport“ die Kinder nach der Pandemie fitter macht.

„Gerade die Einführung des Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung für Kinder im Grundschulalter ab dem Jahr 2026 bietet enorme Chancen für den Sport“, verdeutlichte Drese. „So können durch Kooperationen das Vereinsangebot in den Schulen gestärkt, Mitglieder für Sportvereine gewonnen und Talente gesichtet werden, sagte die Ministerin. Drese: „In Mecklenburg-Vorpommern haben wir uns mit über 600 vom Land geförderten Kooperationsprojekten von Sportvereinen und Schulen im Rahmen des Programms Sport in Schule und Verein schon auf den Weg gemacht. Auch mit dem Sonderprogramm des Landes ‚Gesundheit und Prävention‘ mit zahlreichen geförderten Bewegungsprojekten unterstützen wir die Umsetzung der Gesundheitsziele. Hieran gilt es nun anzuknüpfen“, so Ministerin Drese nach dem „Nationalen Bewegungsgipfel“ in Berlin.