Developed in conjunction with Ext-Joom.com

  • header/image001.jpg
  • header/image002.gif
   

Besucher  

Besucher
4
Beiträge
2831
Anzahl Beitragshäufigkeit
5299142
   

Hilflose Darguner scheiden aus

Details

In der zweiten Runde des Mecklenburg-Vorpommern-Pokals muss Traktor in dieser Saison die Segel streichen. In einer schwachen Begegnung unterlag man Verbandsligist Grimmen völlig verdient mit 0:2 (0:0).

Von Beginn an wollte beim Gastgeber nicht recht Spannung aufkommen. Grimmen, die an diesem Tage auch keine Bäume ausrissen, kontrollierte die Begegnung über die gesamte Spieldauer. Dargun kam nicht in die Zweikämpfe und hatte mit einem Schuss von Binnenböse in der 30. Minute die einzige Torchance. Zu wenig, um ein Spiel gewinnen zu können. Einzig Krause im Tor und die Innenverteidiger Koch und Fanter erreichten Normalform. Abwehrchef Fanter war es dann auch, der die beste Chance der Grimmener von der Linie kratzte (43). Krause hielt mit dem Pausenpfiff einen Kopfball von Grimmens Christian Schmidt stark.

Im zweiten Durchgang sank das Niveau weiter. Für die Zuschauer ein nicht schön anzusehendes Spiel. Grimmen agierte mit langen Bällen auf das Sturmduo Rambow/Kozlowski. Beide Protagonisten sorgten immer wieder für gefährliche Aktionen. Rambow war dann auch Ausgangspunkt der Gästeführung. Nach starkem Solo narrte er drei Darguner. Krause hielt aber super und lenkte das Leder um den Pfosten. Die darauffolgende Ecke führte zum Tor. Rainer Schmidt, erst eine Minute zuvor eingewechselt, köpfte in Richtung Traktor-Tor. Krause berührte das Leder, behinderte sich aber mit dem auf der Linie stehenden Groth und es war geschehen. Grimmen erzielte die längst überfällige Führung (76.). „Erst danach fingen wir an zu laufen“, äußerte sich Darguns Keeper Krause zornig nach der Partie. Traktor versuchte in den letzten fünf Minuten noch einmal was, war an diesem Tag aber in ihren Mittel beschränkt. Das Offensiv-Duo Rehländer/Kulartz wurde schmerzlich vermisst. Stattdessen konterte Grimmen ein letztes Mal. Rambow marschierte übers halbe Feld und servierte für Kozlowski, der zum 0:2 traf. Danach wurde gar nicht mehr angepfiffen.

Für Dargun ist dies kein Beinbruch. Bitter dagegen, dass sich mit Frank Palme und Stephan Seidel zwei Spieler verletzten.

Traktor: Krause, Marcel Werner, Fanter, Koch, Stephan Seidel (46. Hannes Werner), Maik Werner, Palme (23. Groth), Franz, Nennemann, Westphal, Binnenböse