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Fischifinaleeee! - FSV im Landespokal unter den besten 8

Details

Ein kleines vorzeitiges Weihnachtsgeschenk machte sich der FSV Malchin am Sonntag-Vormittag. Im Pokal-Krimi bei Warnow Papendorf fighteten die 1919er 120 Minuten lang um jeden Ball und setzten sich am Ende mit 4:3 durch. Wenn im Januar im Landespokalwettbewerb das Viertelfinale ausgelost wird, darf sich der Malchiner FSV freuen. In jedem Fall steht der Elf von Trainer Marcus Budniak ein Heimspiel bevor.

Nur der Gegner ist noch offen. Möglich macht dies die einfache Pokal-Arithmetik: der unterklassige Verein bekommt Heimrecht. Die Malchiner sind als letzter Landesligist im Konzert der Großen dabei. Verbandsligisten und die finanzstarken Oberligisten schielen auf den Cup-Gewinn und dessen Geldsegen. Der FSV Malchin kann in diesem Wettbewerb nur von Spiel zu Spiel planen und nimmt die Außenseiterrolle an. Ein Pokalspiel wie es im Buche steht, entwickelte sich am Sonntag am Papendorfer Warnow-Ufer. Gegen den Seriensieger der Rostocker Landesklasse-Staffel entpuppte sich jener diesige Sonntag-Vormittag zum Hingucker. Die Platzherren warfen ihr ganzes Selbstvertrauen in die Waagschale, hatten zudem Vorteile auf dem Untergrund. Das letzte mal dass die Rot-Weißen auf einem Naturrasen standen, ist schon eine kleine Ewigkeit her. Dazu fehlten den Platzherren im Vergleich zur Vorwoche Hannes Jähnke, Matthias Netling und David Schmidt. Drei zentrale Säulen des Malchiner Spiels.

 

Es sprangen andere Kicker in Bresche. So kam Neuling Maxim Konrad zu seinem Start-Elf-Debüt. Der 18-Jährige hat noch nicht einmal mit den Teamkameraden trainiert, sollte aber Wirkung zeigen. In der 29. Minute flankte der Linksfuß millimetergenau auf Ben Fischer. Der Stürmer traf per Kopfball zum 2:1. Doch dieser Vorsprung zeigte ebenso wenig Bestand wie jener aus der 18. Minute. Immer wieder schlug Papendorf postwendend zurück. Mal rutschten auf dem seifigen Untergrund gleich eine Reihe von Malchinern weg, dann wars beim 2:2 wohl eher eine Abseitsposition. Nach 90 Minuten stand es immernoch 2:2. In der Verlängerung passiert dann einiges. Zunächst waren es die mobilen Kulartz und Fischer, (verpassten schon in der 90. Minute den Lucky-Punch) welche sich durch die generische Hälfte kombinierten. Drin. Wieder 3:2. Erneut reichte diese Führung. Papendorfs Joker traf tatsächlich zum 3:3. In der 114. Minute legte sich Fischer in einem Laufduell mit drei Papendorfern an. Er blieb cool. Es folgten 15 Minuten erfolgreiche Abwehrschlacht, in dem Papendorf alles in dieses Spiel warf. Der Rest war Jubel auf Malchiner Seiten, die mit dem lautstarken Anhang sofort die Party starteten.

 

FSV Malchin: Emberger, Libnow, Pätzold, Köllmann, Hewelt, Rambatt, Asmus (50. Budniak), Rümker, Fischer, Kulartz, Konrad (73. Dreher)

   

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