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Mit 5 Treffern: FSV verlässt Abstiegsränge

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Ein Zitterduell sieht den FSV Malchin als großen Gewinner. Die Rot-Weißen halten für einen winzigen Moment den nicht sagenden Titel „Mannschaft der Stunde“ und schieben sich vor die Abstiegsränge.

Man musste sich die Augen reiben und vor allem pünktlich zum Anpfiff kommen. Es waren kaum 14 Minuten absolviert, da schepperte es bereits viermal in den Toren des Kunstrasenplatzes. Es stand 2:2, beide Teams musste sich kneifen.

Lindberg besorgte in der 7. Minute die Führung für die Gäste, als er aus 17 Metern abzog. Ben Fischer stupste einen Wagenknecht-Millimeter-Vorlage zum 1:1 ins Tor. Hannes Jähnke traf per Kopf und Stralsund zeigte wieder Weitschuß-Qualitäten als es 18 Metern wieder im Schnarr-Kasten rappelte. Damit war noch nicht genug des wilden Auftakts. Fischer traf in der 16. Minute den Pfosten, auf der anderen Seite war Stralsund auch noch einmal gefährlich. Erst jetzt war die Anfangsphase beendet, unterhielt die Zuschauer und nervte die Trainer. Stralsund präsentierte sich spielerisch gefällig. Den irrwitzigen Auftakt folgte eine zweite Hälfte, die nichts für schwache Nerven war. Fischer staubte in der 53. Minute ab und schnürte erstmals einen Doppelpack in der Verbandsliga. Dann hievte sich Christoph Bergmann in den Mittelpunkt. Bergmann wähnte sich nicht verwarnt und griff zu einem taktischen Foul.

 

In der 70. Minute war damit Schluss für den Mittelfeldmann, der seit gut zehn Minuten mit gelb bedacht war, weil er eine Entscheidung des Referees in der 61. Minute bebrubbelte. Auch die treuen FSV-Fans hatten die erste gelbe Karte anders gedeutet. Von nun an wurde der Mythos Kunstrasen, auf dem die Rot-Weißen schon manche aussichtslose Lage meisterten, um ein Kapitel reicher. Stralsund warf alles in die Waagschale, dem FSV schlauchten die letzten Wochen und verließen die Kräfte. Die Vorentscheidung hatte Mehmet Yildiz besorgt. In der 81. Minute war er enteilt. Doch das Match blieb heiß. Kutz hievte 4 Minuten vor dem Finale den Gäste noch einmal zurück in das Match als er zum 4:3 vollstreckte. Hannes Jähnke machte den Sack dann zu. In der 93. Minute war klar, der FSV darf die Abstiegsränge ersteinmal verlassen.

 

FSV Malchin: Schnarr, Rümker, Libnow, Pätzold, Nennemann, Netling, Bergmann, Jähnke, Wagenknecht (79. Köllmann (90. Westphal)), Yildiz (90+2 Asmus), Fischer

   
   
   

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