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Last-Minute-Drama: Malchin mit den besseren Nerven

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Im Duell der beiden dienstältesten Trainer der Liga, hatte der Jüngere das glücklichere Ende für sich. Die Malchiner freuten sich vor allem über den vierten Heimsieg der Saison. Wenn die Trainer und Akteure des Kellerduells zwischen dem FSV Malchin und dem Görminer SV das Match Revue passieren lassen, überwiegt nur ein Fakt. Die drei Punkte sind auf dem Malchiner Konto gelandet. Mit einem 2:1-Sieg schrauben die Rot-Weißen ihr Konto auf 21 Zähler. Für Görmin bleibt es düster im Keller der Tabelle.

Der Fußball treibt merkwürdige Kapriolen. Vor einer Woche brachte der FSV Malchin eine super Leistung beim Spitzenreiter: der Lohn null Punkte. Vor 120 Zuschauern am Sonnabend war die Darbietung oft fehlerhaft und unstrukturiert. In der Abrechnung gab es drei Punkte. Den Rot-Weißen und seinem Anhang war es schnurz egal. In der Tabelle hat man das Mittelfeld wieder vor Augen. „Ich habe schon vor dem Güstrow-Spiel gesagt. Lieber drei Punkte gegen Görmin, als einen in Güstrow. Ich habe nachgeschaut. Für das Spiel gab es tatsächlich drei Punkte“, schelmte Marcus Budniak am Sonntag. Der Trainer weiß ebenso wie sein Team, dass es ein ganz glücklicher Sieg wurde.

 

Achim Schuldt trainiert Görmin seit rund 16 Jahren. Knapp zehn Jahre ist Malchins Budniak in der Verantwortung. Schuldts Görminer werden ihre erste Niederlage in Malchin in Erinnerung behalten. Die Görminer warfen alles in die Waagschale um drei Punkte zu holen. Die Abschlussschwäche und auch das Glück machten den Unterschied. Sinnbildlich. In der 93. Minute traf Görmin die Latte: Das 2:2 wäre ein passendere Ergebnis gewesen. Beide Trainer stehen im Kampf um den Klassenerhalt. Im Kellerkampf der Verbandsliga war es ein Last-Minute-Drama. Ein ganz spätes sogar. Die Malchiner verloren nach und nach die Kontrolle über das Spiel. Der Angriff war ein laues Lüftchen, zudem gesellten sich Ballverluste vor dem eigenem Strafraum. Die Görminer hatten oftmals alle Optionen, wiesen aber nach warum man den mit Abstand schwächsten Angriff der Liga stellt. Bis zum Pausenpfiff wurden beide Torleute nicht einmal gefordert.

 

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich der Platzherr griffiger, kassierte aber dennoch den Rückstand. Christoph Schulz kam vor Rene Müller an das Leder. Sein Kopfball bedeutete die erste Führung des Tabellenschlusslichts in diesem Jahr. Nun war Zug drin im Match. Hannes Jähnke hatte schon zwei Minuten später die dicke Chance auszugleichen. Matthias Passow eröffnete nun das Privat-Duell mit einem blitzschnellen Reflex. 5 Minuten später hatte Meier seine beste Szene las er Jähnke freispielte. Jähnke lupfte diesmal über Passow. Drin: 1:1.

 

Görmin präsentierte sich nicht wie ein Schlusslicht. Es passte zur Situation, die Vorpommern sind in der Tabelle mit nur sechs Punkten abgeschlagen. Um das Wunder zu schaffen reichen der Mannschaft von Trainer Achim Schuldt keine Unentschieden. Görmin ging dementsprechend aufs Ganze. Malchin konterte eiskalt. Jähnke traf in der 88. Minute aus ganz spitzem Winkel zum Sieg.

 

FSV Malchin: Müller; Rümker, Klepper, Libnow, Yildiz (90. Westphal), Nennemann, Netling, Bergmann, Meier (88. Köllmann), Kulartz, Jähnke

   
   
   

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