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Spitzenreiter stürzt nicht, Malchin überrascht

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Ohne Punkte, dennoch mit ganz viel Lob kehrte der FSV Malchin aus Güstrow zurück. Beim Spitzenreiter der Fußball-Verbandsliga präsentierte sich der FSV Malchin von einer starken Seite. Punkte gab es keine, weil sich die offensiv stärkste Elf der Liga auf seine Standards verlassen konnte. Nach zuletzt zwei schwachen Auftritten hat der Malchiner FSV am Freitag-Abend eine dicke Überraschung schon im Kofferraum der Fahrzeuge gehabt. 2:2 hieß es in der 90. Minute. Ein Remis wäre eine faustdicke Überraschung gewesen und ein Bonuspunkt im Kampf um den Klassenerhalt.

Doch ganz Schluss war noch nicht. Ein langer Freistoß rutsche Verteidiger Nico Libnow über den Schädel. Eddy Borrmann kam sechs Meter vor dem Kasten zum Kopfball. Sein Versuch saß und bescherte dem Tabellenführer die glücklichen drei Punkte. Vor 200 Zuschauern im Güstrower Jahn-Stadion hielten die 1919er das Match gegen den Tabellenführer offen. Mitte der zweiten Hälfte waren die Malchinisty kurz davor das Match gänzlich in ihrer Richtung zu lenken. Nachdem auch die Wechsel von Trainer Sven Lange nicht fruchteten zeigte der Platzherr nerven. Die FSVer kamen zu vielen leichten Ballgewinnen und setzten auf Konter. Einen diesen hätte Hannes Jähnke zur Führung im Tor unterbringen können. Doch statt der Sensation gab es einen dicken Torwartfehler. Sava Mihajlovic jagte eine Freistoß-Flanke aus gut 40 Metern Richtung Malchiner Kasten. Rene Müller rutschte weg und konnte den unplatzierten Ball nicht parieren. Die Güstrower führten zum zweiten Mal an diesem Abend. Bereits in der 27. Minute war es Mihajlovic, der nach einem Konter über Karg am Ende ins leere Tor schieben musste. Doch die unermüdlichen Gäste kamen zurück in das Spiel. Nennemann und Meier hebelten die Deckung aus. Meier zirkelte ins lange Eck. Das 1:1 war verdient. Eine Schrecksekunde mussten die Malchiner noch überstehen. Rico Keil war ein einziges Mal der Abwehr entwischt. Er zielte vorbei. Der zweite Part begann mit viel Dampf des Tabellenführers. Der hatte das Angriffskonzept geändert und das Personal getauscht. Bis auf einen Kopfball in den Außenpfosten sprang nichts herbei heraus. Es folgte die Phase in der Match kippte. Mihajlovic hatte mächtig Glück bei seinem Freistoß.

 

Wenig später aber hatten auch die 1919er Fortuna im Bunde. Fischer wurde im Sechzehner gefoult. Referee Ludwig zeigte auf den Punkt. Eine mutige Entscheidung. Jähnke ließ sich diese Möglichkeit nicht nehmen und traf zum 2:2. Einen Viertelstunde war noch zu absolvieren. Während bei den 1919ern die Kräfte schwanden, verlor Güstrow seine Zuversicht. Die Malchiner Deckung ließ kaum Angriffsfläche zu. Bis auf einen ruhenden Ball von der Mittellinie.

 

FSV Malchin: Müller; Rümker, Klepper, Netling, Fischer, Netling, Meier, Bergmann (76. Yildiz), Nennemann, Jähnke, Kulartz (86. Westphal)

   
   
   

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