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FSV-Youngster überraschen Gegner und sich selbst

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Faustdick war die Landesliga-Überraschung am Neubrandenburger Weidenweg. Das punktlose Tabellenschlusslicht vom Malchiner FSV stürzte den Spitzenreiter. Wäre der 3:1-Auswärtssieg nicht unerwartet genug, so waren es die 90 Minuten Spielzeit auf dem künstlichen Grün. In den waren die Gäste einfach das bessere Team.

Schon vor einer Woche im Pokalspiel zeigten die 1919er ihr Potential. Im Landes-Cup schlugen die 1919er den VFC Anklam mit 5:4. Im Ligamodus endete das gleiche Spiele Anfang September noch 1:5. Die FSV-Bilanz bis hierhin war ganz anders als die der Motor-Südler. Aus vier Spielen ergatterte Motor Süd die maximale Punktausbeute von 12. Auf der Malchiner Seite sah das Punktekonto ganz mager aus. Aus vier Spielen gab es keinen einzigen Zähler. So erwartete am fünften Spieltag der Landesliga der Erste den Letzten der Tabelle zum Duell der Gegensätze.

Die Vorzeichen machten Lüdtke, Emberger, Höfs und Co noch mit ein paar Neuerungen vertraut. Da der FC Motor-Süd aufgrund der personellen Situation im Norweger Modell startete. Das heisst das Spielfeld wird verkürzt und es wird mit 8 (statt 10) Feldspielern gekickt. Kurios: Beide Teams hatten vier Wechselspieler im Aufgebot. „Wir hatten schon an uns geglaubt und uns auch etwas vorgenommen für das Spiel. Dass es dann so extrem gut klappt, damit war vorher nicht zu rechnen“, erklärte Mittelfeld-Motor Scott Zehl nach Abpfiff. Der Malchiner Abräumer war ebenso wie seine Teamkameraden vom Spielverlauf überrascht.

 

Die Malchiner Deckung organisierte einmal mehr Malte Emberger. Der umsichtige Abwehrchef hatte gemeinsam mit seinen Nebenleuten alles im Griff. Aaron Kruschel im Angriff und David Schmidt sorgten für die erste Torgefahr. In der 34. Minute war es eine Ecke, die für die 1919er für Erlösung sorgte. Der FC-Keeper fälschte den Ball ins eigene Tor ab. Nach der Führung ordneten die Platzherren ihr Angriffsspiel neu. In dieser Phase hatten die Malchiner in der Defensive alle Mühe, blieben aber cool. Zu Beginn der zweiten Hälfte nutzte David Schmidt einen Querpass zum 2:0. Schmidt legte sieben Minuten später für Kruschel auf. Der Vier-Tore-Anklam-Pokal-Schreck traf zum 3:0. Die FSVer hatten weitere Chancen. Ein fragwürdiger Elfmeter brachte die Vier-Tore-Städter zum 1:3. Kämpferisch hielt der FSV die Stellung und behauptete das Mittelfeld. Mehrmals war der vierte Treffer möglich. Dass der nicht mehr fiel, war nach 93 Minuten egal. Der Malchiner Auftritt war rund. Neuer Spitzenreiter der Liga ist der SV Waren 09. Die 09er sind der kommende Gegner der FSVer.

 

FSV Malchin: Schilling; Emberger, Lüdtke, Neumann, Zehl, Höfs (81. Wienke), Kurtovic (75. Morten), D. Schmidt (90. O. Schmidt), Kruschel (71. Peters)

   
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