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Derby mit Unterhaltungswert und Malchiner Enttäuschung

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„Wenn wir in diesem Stadion spielen, passiert immer irgendetwas Doofes“. Malchins Trainer Marcus Budniak hatte so eine Vorahnung und wurde bitter bestätigt. Ein mehr als fragwürdiger Elfmeter und eine Kartenflut fuhren dem disziplinierten Malchiner Auftritt in die Parade.

David Schawallers Mega-Chance in der Schlussminute, Ronny Schlüters Siegtor (für Waren) oder Steven Schwartzs Torwart-Blackout – es sind Fakten der Malchiner Historie in diesem Müritzstadion. Am Ende siegte (fast) immer Waren 09. So war es auch diesmal, nur das die 170 Zuschauer nicht drum rum kamen den Schiedsrichter mit in die Analyse einzubeziehen. In der 65. Minute verhängte Referee Scheffler einen Foulstrafstoß zu Gunsten des SV Waren 09. Es war eine harmlose Szene. „Ich habe da klar und deutlich den Ball gespielt“, war der vermeintliche Übeltäter Peter Munkelberg fassungslos.

Nils Nowack nutzte die Chance zum Ausgleich souverän, während sich der Malchiner Clan wegen Protestierens eine Reihe von gelben Karten einhandelte. Das sollte nur wenig später die nächste Konsequenz bekommen. Erneut reklamierte Munkelberg, es brachte dem Malchiner Standardspezialisten den Platzverweis. Fakt ist, dass der Hauptschiedsrichter schon in der Vorwoche bei der Leitung der Warener Partie in Richtenberg seinen Anteil hatte, was einige Beschwerden der 09er nach sich zog. In diese unübersichtlichen Phase hinein traf Jonas Bartelt zur Warener Führung. Nach einem Eckball konnte der Angreifer platziert einköpfen. Die durchaus gehaltvolle Malchiner Vorstellung der ersten 60 Minuten war ausradiert. Jene Zeit in der die Gäste eine fast reife Leistung anboten. Geschickt fingen der starke Felix Rümker und Paul Asmus immer wieder die Angriffe der Platzherren ab. Im Angriffsspiel wirkten die 1919er zielstrebiger als ihr Gegenüber. Belohnt wurde dies in der 58. Minute. Hannes Kulartz brachte David Schmidt in Position sowie den Malchiner Tross in Wallung. Es war das erste Tor des Youngsters im Herrenbereich. Im fünften Auswärtsspiel war es erst der zweite (!) Treffer der FSVer auf fremden Platz.

In diesem Moment interessierte die Statistik niemanden. In den finalen 15 Minuten war das Duell ein anderes. In Unterzahl bemühte sich der FSV um den Ausgleich und musste die 09er Konter fürchten. Der Ausgleich gelang trotz einiger Strafraumszenen nicht. Ein faires Nachbarschaftsduell hatte am Ende zehn Gelbe Karten, einen Platzverweis, einen jubelnden Jonas Bartelt und reichlich Gesprächsstoff hervorgebracht.

 

FSV Malchin: Emberger, Rümker, Netling (76. Westphal), Pätzold, Köllmann, Hewelt, Schmidt, Asmus, Weinreich, Kulartz, Munkelberg

   

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