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Irres Finish: Timper und Fischer sorgen für Jubelknäuel

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Eine irre Schlussphase zauberte das Nachbarschaftsduell zwischen dem FSV Malchin und dem SV Waren 09 aus dem Stiefel. Das 2:2-Remis ging dann wohl in Ordnung, wobei die zwei späten Treffer noch einmal reichlich für Pferrer im Landesliga-Topspiel sorgten.

 

Um festzustellen dass der SV Waren 09 zum Spitzenensemble der Landesliga gehört, musste man nicht erst die ersten 15 Minuten abwarten. Schon in den vier Matches zuvor sammelte die Truppe um Coach Matthias Held reichlich Lorbeeren und Punkte. Im Block-Stadion war am Ende dann auch Glück dabei. Die kurioseste vieler Strafraumszenen fabrizierten die Rot-Weißen.

In der Schlussphase jagte der agile Mehmet Yildiz am gegnerischen Sechzehner seinem Kontrahenten das Leder ab. Sein Querpass fand Ben Fischer. Der Malchiner Angreifer stand drei Meter vor der Torlinie völlig frei. Das Leder bekam der lange Mann jedoch nichts ins Tor. Es wäre die Malchiner Führung gewesen. Der FSV kam nicht auf die Siegerstraße, weil Fischer den Ball übers Tor löffelte. Es war die beste Malchiner Gelegenheit und vielleicht das Manko der 1919er an diesem Tag. Zur rechten Zeit traf man nicht. Schon nach der Pause monierten die Heimfans den Chancenwucher. Mehmet Yildiz und Hannes Jähnke hatte freie Bahn um das 2:0 zu erzielen. Fischer blieb bei einem Konter ebenso hektisch. So kamen die Müritzer in das Match.

 

Es ging ohne Pause zur Sache. Die Startphase in einem rassigen Derby leitete Timper ein. Sein Lupfer über Rene Schnaar klärte der aufmerksame Nico Libnow vor der Torlinie (4.). Es folgtem reichlich Standards und dann eine feine Attacke der 1919er. In der 23. Minute traf Ben Fischer und brachte die Heimelf mit einem gelungenen Angriff in Führung. Da es die Budniak-Elf nach dem Kabinentee nicht schaffte für klare Verhältnisse zu sorgen, blieben die Gäste hoffnungsfroh. Köhler meldete seine Mannschafant, noch scheiterte der kantige Angreifer an Schnaar. In der 65. Minute blieb er cool, als die Malchiner Abwehr das einzige Mal indisponiert wirkte. Mit dem 1:1 gings ins Finale des Derbys. Nachdem die Rot-Weißen noch um ihre fette Chance trauerten, zauberte Guido Timper einen Wahnsinns-Freistoß aus dem Schuh. Aus 24 Metern drehte er den Ball unhaltbar ins Torwarteck. Viel Zeit blieb nicht mehr. Doch der blutjunge FSV zeigte Nehmerqualitäten. Der eingewechselte Louis Dill behauptete sich im Sechzehner und bediente Fischer. Drei Minuten vor dem Ende war der Malchiner Doppel-Torschütze der Held. Der 27-Jährige quälte sich in den letzten 20 Minuten über den Rasen. Eine Auswechslung lehnte er ab. Das Derby hatte keinen Verlierer und eine feine Geschichte mehr.

 

FSV Malchin: Schnarr, Rümker, Klepper, Libnow, Köllmann, Netling (46. Hewelt), Asmus, Yildiz (78. Dill), Fischer, Wagenknecht, Jähnke

   
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