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"Für mich sind die besten Momente auf dem Feld"

Details

Felipe Xavier ist längst kein Unbekannter mehr in Malchin. Der junge Brasilianer schnürt nicht nur die Fußballschuhe in Malchin, sondern ist in vielen Aktionen des FSV 1919 beteiligt und bereichert mit seinem Engagement das Vereinsleben. Wir fragten nach bei Felipe.

 

Hallo Felipe, erzähl uns doch einmal wer du bist? Wo kommst du her? Wo hast du bisher gespielt? 

Hallo! Ich heiße Felipe Xavier und ich bin 19 Jahre alt. Ich bin in Brasilien, genau genommen in São Paulo geboren. Ich habe mein ganzes Leben lang Futsal gespielt und war Teil einer sehr gerühmten Mannschaft, dem São Paulo Futebol Clube! Vor einem Jahr kam ich zu einem Sportaustausch nach Deutschland, dann kam ich zufällig nach Malchin. Ich wurde hier sehr gut aufgenommen. Der FSV und die Stadt haben mich seitdem willkommen geheißen!

 

Was magst du beim FSV Malchin?

Sehr mag ich die gute familiäre Atmosphäre und die Liebe der Fans zum Verein. Man spürt dass Fußball hier eine große Bedeutung hat und natürlich ist der FSV vor allem für die Kinder wichtig.

 

Was gefällt dir an der Stadt Malchin?

Ich mag die Ruhe in dieser Stadt und ich mag auch die Tatsache, dass die Stadt viele Bäume hat! Aber auch die Gegen gefällt mir gut. Ich bin gerne an den beiden Seen, Schwimmbad, auf der Peene oder in Basedow.

 

Was waren deine bisher schönsten Momente in Deutschland?

Für mich sind die besten Momente auf dem Feld! Aber ich hatte auch eine tolle Zeit außerhalb des Feldes, wie bei der 100-Jahr-Feier des FSV! Ich kann nicht anders, als mich an die Momente zu erinnern, die ich mit meinem Trainer und seiner Familie verbracht habe. Jenseits von Momenten mit meinen Teamkollegen und Freunden. Ich habe eine tolle Zeit in Deutschland.

Du sprichst ganz gut die deutsche Sprache. Wo kommt das her?

Ich freue mich, wenn die Leute das sagen, aber ich denke, ich muss mich noch viel verbessern. Ich habe einen Deutschkurs gemacht und den Rest habe ich täglich gelernt! Ich lerne weiter.

Woran musstest du dich in Deutschland erst gewöhnen? Was ist der Unterschied zu Brasilien? Sicherlich musste ich mich an das Wetter gewöhnen, dass sich sehr von Brasilien unterscheidet. In Brasilien geht die Sonne unabhängig von der Jahreszeit immer um 18 Uhr unter. Aber ich liebe deutsches Essen und Döner find ich auch klasse.

 

Erkläre uns mal wie Nachwuchs-Fußball in Brasilien funktioniert? Gibt es auch Vereine, Förderzentren und solche Dinge?

Brasilien und Deutschland unterscheiden sich schon sehr im Nachwuchsfußball. Kinder in Brasilien fangen an, in Schulen Fußball zu spielen. Wenn sie gut sind, fangen sie an, für einen Verein zu spielen. Kinder, die besseren Fußball spielen, gehen in berühmte Vereine. Einige leben sogar im Club, wenn ihre Heimat weit weg ist. Dort im Club essen sie, gehen zur Schule und verdienen Geld dafür und trainieren jeden Tag Fußball. Kinder, die nicht so gut spielen, gehen in kleinere Clubs, die leider nicht die gleiche Struktur haben. In Deutschland kann man schon mit 5 Jahren Fußball spielen, trainieren und Turniere mit anderen Mannschaften spielen.

 

Wenn du ins Schwimmbad gehst, rufen alle Kinder gleich deinen Namen. Wenn du durch die Stadt gehst, rufen alle Kinder deinen Namen. Wenn du beim Platz bist, rufen alle Kinder gleich deinen Namen… Du bist ein kleiner Star...

Ich freue mich sehr darüber. Ich habe ein gutes Verhältnis zu Kindern, und es ist gut zu wissen, dass sie mich auch mögen, das motiviert mich! Mir macht es total Spaß.

Du bist Co-Trainer bei den F-Junioren. Was gefällt dir an dieser Arbeit?

Ich mag es wirklich, die Entwicklung der Kinder im Fußball zu sehen. Abgesehen davon, dass ich viel Spaß am Training habe, ist es etwas, das ich wirklich gerne mache!

 

Was sind deine persönlichen sportlichen Ziele?

Ich möchte ein guter Fußballspieler werden und dem FSV Malchin helfen, immer größer zu werden. Der Verein macht wirklich viel für die Leute hier und das freut es mich, dass ich einen Teil der deutschen Gastfreundschaft zurückgeben kann, in dem ich helfe etwas zu organisieren. Auf dem Feld bin ich noch ein sehr junger Spieler. Daher hatte ich noch nicht so viele Einsatzzeiten in der ersten Mannschaft, aber ich lasse mir den Spaß nicht nehmen und freue mich über jede Minute mit dem Team.

   
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